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Maus im Wald

Hausmaus (Mus musculus)

Ursprünglich aus den Steppen Asiens stammend, ist die Hausmaus heute weltweit als Kulturfolger des Menschens anzutreffen. Die äußerst anpassungsfähigen Mäuse kommen praktisch überall, in der direkten Nähe des Menschen oder dessen Kulturflächen vor. Sie besiedeln Häuser, Ställe Getreidelager, Scheunen und Vorratsgebäude, sogar Kühlhäuser mit einer dauerhaften Temperatur von – 10 Grad Celsius können von der Hausmaus als Lebensraum genutzt werden. Es wird von Fällen berichtet, wo Hausmäuse Gänge in tiefgefrorenes Fleisch genagt, und sich dort erfolgreich vermehrt haben. Im Kulturland kommt die Hausmaus hauptsächlich auf Äckern, Wiesen und in Gärten vor, dort legt sie Gänge, Nester und Vorratsspeicher an.

Grundsätzlich ist die Hausmaus alles andere als wählerisch, was ihre Nahrungsquellen angeht. Normalerweise bevorzugt sie pflanzliche Kost, im Zweifelsfall frisst sie aber alles, was der Mensch zu seiner Ernährung lagert – und mehr, z.B. Seife. Auch Kannibalismus wird beschrieben. Erwähnt werden sollte noch ihre Gewohnheit, sich nie – wie es z.B. ihr Vetter, die Wanderratte tut – den Bauch an einer Nahrungsquelle vollzuschlagen, sondern alles Vorhandene etwas zu benagen, was den von ihr verursachten Schaden noch verschlimmert und die Bekämpfung der Hausmaus deutlich erschwert.

Hausmäuse sind nicht in der Lage, Kot und Urin gezielt abzugeben, sie bilden auch keine Kotplätze; dies hat zur Folge, das von der Hausmaus besiedeltes Gebiet nicht nur durch Speichel an benagten Stellen sondern flächendeckend kontaminiert wird. Sie „verliert“ ihre „Hinterlassenschaften“ tröpfchen,- bzw. klümpchenweise in z.B. Küchen und Vorratsräumen. Von der Hausmaus werden hauptsächlich über Exkremente u.A. in hohem Maße Typhus u. Paratyphus, Salmonellose, Borreliose und Weil`sche Gelbsucht ( Leptosvirose) übertragen.

Die überwiegend nachtaktive Hausmaus lebt in Gruppen, sog. Großfamilien, in denen unter den männlichen Tieren eine Rangordnung herrscht und sind revierbildend. Hausmäuse sind äußerst fruchtbar, ein Weibchen kann im Jahr bis zu 70 Junge gebären, die nach etwa 30 Tagen wiederum selbst geschlechtreif werden. Hausmäuse werden in der Regel 2-3 Jahre alt. In Zeiten des Überflusses bilden mehrere Weibchen ein Gemeinschaftnest, welches gemeinsam besäugt wird. Hausmäuse kommunizieren über Ultraschalllaute und Geruch und verwenden in ihnen bekanntem Gebiet feste, durch Geruch gekennzeichnete Wege, welche in z.B. frisch gemähtem Gras oftmals gut erkennbar sind.

Die Hausmaus ist, je nach Unterart, 7-11 cm lang und zwischen 10 und 28 Gramm schwer, von „mausgrauer“ bis braungrauer Farbe mit etwas hellerer Unterseite. Bestimmen lässt sich die Hausmaus z.B. ggb. Jungen Hausratten durch den scharfkantigen, stufenförmigen Absatz auf der Hinterseite der oberen Nagezähne.

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