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Viele Schaben

Schaben (Blattodea)

An dieser Stelle wollen wir Ihnen die ursprünglich wohl aus den Tropen stammenden und für die mitteleuropäische Schädlingsbekämpfung relevantesten Schabenarten vorstellen: Deutsche Schabe (Blattela germanica, Schwabenkäfer) und orientalische Schabe (Blatta orientalis, Kakerlake).

Schaben, oder umgangssprachlich Kakerlaken haben in den letzten Jahrzehnten in Deutschland einen wahren „Boom“ erlebt. Früher selten und vereinzelt im Alltag des Schädlingsbekämpfers anzutreffen, sind sie heute fast überall, wo sie geeignete Lebensräume finden: Feuchtigkeit, dunkle Versteckmöglichkeiten, Wärme und Nahrung. Wohnhäuser, (Groß)Küchen in Hotels, Kantinen und Gaststätten, in Krankenhäusern und Altenheimen, Einkaufszentren, Wäschereien, in Ställen, Tierparks und Zoohandlungen und in Rottdeponien bzw. Kompostieranlagen. Dort halten sie sich in fast in jedem warmen Versteck in der Nähe einer Nahrungsquelle auf: Ritzen und Spalten, Warmwasserrohrschächte, Fernheizungsrohrsysteme, Müllschluckeranlagen, Abfluss- und Heizungsrohrschächte, hinter Waschbecken und Kühlschränken.

Schaben sind wahre Überlebenskünstler und fressen nahezu alles: Tierische und pflanzliche Nahrung in jeglicher Form, auch Leder, Holz oder Papier. Es gibt fast keine Art der Nahrung, mit der sie nicht zurechtkommen, auch andere Kleininsekten oder tote Artgenossen werden nicht verschmäht.

Zu den umfangreichen Überlebensstrategien der Schaben hier zwei Beispiele: Die Weibchen der deutschen Schabe tragen die Eipakete mit sich und können sie, gegen Ende der Brutzeit, nur unter der Aufnahme von Wasser von sich lösen. Damit ist die Wasserversorgung des, im Aktionsradius noch eingeschränkten Nachwuchses gewährleistet.

Schaben beider Arten legen sog. „Fluchtautobahnen“, durch Pheromone gekennzeichnete Fluchtwege an, verschlechtern sich ihre Lebensbedingungen extrem (z.B. bei Wärmeentwesung oder Vernebelung), treten sie sehr effektiv den Rückzug an – um später u.U.wiederzukehren.

Die von Schaben ausgehenden Gefahren für den Menschen sind im Bereich der Keim- Krankheits und Parasitenübertragung z.B. Milzbrand, Tuberkolose, Salmonellen und Fadenwürmer, zu suchen.

Davon abgesehen sind von Schaben befallene Lebensmittel durch den, von Schaben ausgehenden, üblen Geruch ungenießbar. Außerdem rufen von Schaben ausgehende Allergene in hohem Maße Asthmasymptome hervor.

Die nachtaktiven Schaben werden in etwa 100- 200 Tage alt, die Weibchen produzieren in dieser Zeit 5-9 Eipakete zu ca. 40 Eiern. Die Entwicklung der Larven bis zur adulten Schabe dauert etwa 40 – 50 Tage. Schaben gelten als die schnellsten, krabbelnden Insekten – im Fall der Kakerlake bis zu 1,5 m/s = 5,4 km/h!

Schaben haben einen platten, käferähnlichen Körper, die deutsche Schabe ist von hell- bis dunkelbrauner Farbe, hat im „Kopf-Halsbereich“ zwei schwarze parallele Längsstreifen und wird etwa 13 – 16 mm lang; die orientalische Schabe ist dunkelbraun bis schwarz und wird bis zu 30 mm lang.

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